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Christine habe ich als 2. Kind am 05.01.1982 geboren. Sie war ein
aufgewecktes, freundliches und liebes Kind. Dementsprechend groß war später
ihr Freundeskreis. Alle schätzten ihren Rat und vor allem ihre Geduld.
Der viel zu frühe Tod meiner Tochter hat in meinem Leben eine schmerzliche
Lücke hinterlassen. Der Gedanke, sie kommt nicht wieder, tut sehr weh.
Vermissen werde ich ihr Lachen, die kleinen Aufmerksamkeiten, die sie ab und
zu mitbrachte, ihre Wärme und die Hilfsbereitschaft.
Heute, fast ein halbes Jahr nach ihrem Unfall, tut alles noch genau so weh.
Ich weine um Christine und der Glaube, dass Christine jetzt geborgen und gut
aufgehoben ist, dass es ihr besser geht als hier auf Erden, tröstet nicht,
denn neben dieser Stimme ist auch eine andere in mir, die sagt: "Sie hat
doch so gerne gelebt." Es ging ihr doch nicht schlecht bei uns. " Sie hatte
doch noch so viel vor."


Friedrich Nitsche schrieb einmal:
"Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens."
Ich denke, diese Hoffnung auf Christines ewiges Fernbleiben gibt mir, den
Mut und die Kraft, daran zu glauben, dass meine Tochter jetzt in einer
anderen Welt lebt, wo es ihr gut geht und, dass sie vor allem unter vielen
guten Seelen nicht alleine ist.
Ihre Schwester Jean war zugleich ihre beste Freundin und suchte als Ältere,
in bestimmten Lebenslagen oft Rat bei ihr. Auch bei Jean wird eine große
Lücke bleiben, welche sehr, sehr langsam sich schließen wird. Aber die
Erinnerung bleibt. Und auch wenn sie jetzt von uns gegangen ist, ist sie
doch bei uns. Ich bin mir sicher: Christine lebt. Sie ist in Licht und Wärme
gehüllt. Sie ist gut aufgehoben, und wir werden uns wiedersehen.

 

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